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Aldi, Rewe & Co.: Wer verdient an Eigenmarken?

Die Verbraucherdoku fragt, wie groß der Vorteil von Eigenmarken wirklich ist und wer vom Boom im Supermarktregal profitiert.

Lebensmittelpreise beschäftigen viele Haushalte, während Eigenmarken in Supermärkten und Discountern immer präsenter werden. Die Verbraucherdoku „Aldi, Rewe & Co. – Wer verdient an Eigenmarken?“ läuft am Samstag, 10. Oktober, um 19:30 Uhr auf ZDFinfo und nimmt das Geschäft mit den vermeintlich günstigen Alternativen genauer in den Blick.

Im Mittelpunkt stehen die großen Handelsketten, die den deutschen Lebensmitteleinzelhandel prägen: EDEKA, Rewe, Lidl und ALDI. Sie bauen ihre Eigenmarken aus und erreichen damit Kundinnen und Kunden, die angesichts gestiegener Preise häufiger zu günstigeren Produkten greifen. Die Dokumentation fragt, wie groß der Preisabstand zu bekannten Marken tatsächlich ist und ob sich dieser Unterschied auch bei Qualität und Geschmack bemerkbar macht.

Blick hinter die Regale

Der Film betrachtet nicht nur klassische No-Name-Produkte, sondern auch höher positionierte Eigenmarkenlinien wie „Rewe Beste Wahl“ oder „EDEKA Herzstücke“. Diese Angebote liegen zwischen Discountware und Markenprodukt und sollen offenbar eine eigene Rolle im Sortiment einnehmen. Die Sendung geht der Frage nach, wie solche Produkte wahrgenommen werden und welche Strategie hinter dieser Platzierung steckt.

Dazu nutzt die Dokumentation Produkttests, Marktanalysen und Gespräche mit Expertinnen und Experten. So entsteht ein Blick auf Mechanismen, mit denen Handelsunternehmen Preise gestalten, Marktanteile sichern und Kaufentscheidungen beeinflussen. Dabei geht es nicht um schnelle Einkaufstipps, sondern um die Strukturen eines Marktes, in dem wenige große Anbieter eine zentrale Rolle spielen.

Für Zuschauerinnen und Zuschauer dürfte besonders interessant sein, wie Markenware und Eigenmarken im direkten Vergleich abschneiden und welche Faktoren beim Einkauf wirklich zählen können. Die Doku stellt damit eine alltagsnahe Frage: Ist teurer automatisch besser, oder lohnt sich der genauere Blick auf die Produkte der Händler?