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Das verschwundene Kind: Drama über Risse im Hofleben

Ein Fest, ein Unwetter, ein vermisster Junge: Das ZDF-Drama schildert, wie eine langjährige Hofgemeinschaft unter Druck gerät.

„Das verschwundene Kind“ läuft am Montag, 19. Oktober, um 20:15 Uhr im ZDF. Der Film aus dem Jahr 2026 ist als Drama angelegt und rückt eine Gemeinschaft in den Mittelpunkt, die seit vielen Jahren auf einem alten Hof zusammenlebt.

Inga und Bodo sowie Sophie und Thies teilen sich diesen Ort seit zwei Jahrzehnten als befreundete Paare, inzwischen gehören auch Kinder zu ihrem Alltag. Was als Feier beginnt, nimmt eine abrupte Wendung: Ein heftiger Platzregen zerstört die Stimmung und hinterlässt Chaos. Kurz darauf wird klar, dass Aaron, der zwölfjährige Sohn von Sophie und Thies, nicht mehr da ist.

Die Suche nach dem Jungen wird schnell mehr als eine akute Sorge um ein Kind. Aaron gilt als aggressiv und schwierig; sein Verhalten belastet das gemeinsame Leben auf dem Hof schon seit einiger Zeit. Während die Erwachsenen nach ihm suchen, treten Spannungen hervor, die offenbar länger unter der Oberfläche lagen. Auch ein kleines Familiengeheimnis kommt ans Licht.

Das Drama verbindet die äußere Ausnahmesituation mit den inneren Bruchstellen einer Lebensform, die einmal als gemeinsamer Traum begonnen hat. Der Film fragt, was passiert, wenn Alltag, Konflikte und unausgesprochene Wahrheiten die Idee eines solidarischen Zusammenlebens aushöhlen. Im Zentrum stehen dabei nicht große äußere Ereignisse, sondern die Beziehungen zwischen Menschen, die sich sehr gut zu kennen glauben.

Zur Besetzung gehören Julia Koschitz, Achim Buch, Petra Hartung, Ulrike Johannson, Cäcilia Kirchner und Hans Löw. Als Regie werden Sabine Bernardi, Kristina Hauff und Silke Zertz genannt. „Das verschwundene Kind“ setzt auf ein konzentriertes Kammerspiel-Gefühl: ein begrenzter Ort, eine Gemeinschaft unter Druck und die Frage, wie viel Wahrheit sie aushält.