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Die Professorin – Tatort Ölfeld: Familiengeschichte bei 3sat

Ein politisches TV-Drama verbindet akademische Gegenwart mit offenen Fragen aus der Nachkriegszeit. Im Mittelpunkt stehen eine Professorin und eine junge Kollegin aus Russland.

Die Professorin – Tatort Ölfeld läuft am Samstag, 24. Oktober, um 20:15 Uhr auf 3sat. Das TV-Drama erzählt von einer Begegnung, die zunächst wie ein berufliches Anliegen beginnt und bald in eine belastete Familiengeschichte führt.

Eine junge Wissenschaftlerin aus Russland, Jekaterina Alexejewna Torgaschowa, wendet sich an Prof. Kramer. Sie möchte ihre Dissertation bei ihr verfassen. Doch dieser Wunsch ist nur ein Teil ihres Besuchs: Jekaterina bringt eine persönliche Verbindung mit, die weit in die Vergangenheit reicht. Sie ist die Enkelin von Gundis Vater, der nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Sabotage-Vorwürfen an österreichischen Ölfeldern nach Russland verschleppt wurde.

Vergangenheit am Ölfeld

Gemeinsam versuchen Jekaterina und Gundie zu klären, was damals tatsächlich geschehen ist. Der Stoff verbindet damit eine politische Spurensuche mit einer Familiengeschichte, in der alte Verdächtigungen und persönliche Verluste nachwirken. Die Inhaltsangabe des Senders beschreibt den Film als spannend und zugleich anspruchsvoll erzählt.

Zur Besetzung gehören Christiane Hörbiger, Mavie Hörbiger, Barbara Petritsch, Cornelius Obonya, Branko Samarovski und Maria Urban. In den Regieangaben werden Peter Payer, David G. L. Weiss und Andreas Berger genannt; die TV-Ankündigung hebt besonders Peter Payer hervor, der bereits mit „Glück gehabt“ verbunden ist.

Für Zuschauerinnen und Zuschauer, die ruhige Dramen mit historischem Hintergrund mögen, bietet Die Professorin – Tatort Ölfeld einen Stoff, der persönliche Recherche und politische Nachgeschichte zusammenführt. Im Zentrum steht weniger ein schneller Effekt als die Frage, wie lange ungeklärte Ereignisse Familien prägen können.