Exit 8: Horrorfilm im endlosen U-Bahn-Labyrinth
Ein junger Mann sucht den Ausgang und gerät in beklemmende Zeitschleifen. „Exit 8“ verbindet U-Bahn-Alltag mit psychologischem Horror.
„Exit 8“ läuft am Samstag, 10. Oktober, um 21:00 Uhr auf Canal+ Cinéma. Der japanische Horrorfilm aus dem Jahr 2025 trägt im Original den Titel „8-ban deguchi“ und dauert 95 Minuten.
Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, der in der U-Bahn einen Anruf seiner Ex-Partnerin erhält: Sie teilt ihm mit, dass sie schwanger ist. Auf dem Weg zu ihr ins Krankenhaus verliert er jedoch die Orientierung. Statt einen normalen Ausgang zu finden, gerät er in ein Geflecht aus Gängen, das sich immer weiter zu wiederholen scheint.

Ein Hinweis macht ihm klar, dass er auf Abweichungen achten muss, um den Ausgang 8 zu erreichen. Was zunächst wie eine rätselhafte Aufgabe wirkt, entwickelt sich zu einer zunehmend angespannten Suche. Die endlosen Korridore und zeitlichen Schleifen stellen ihn nicht nur vor praktische Hindernisse, sondern führen ihn auch an seine eigenen Zweifel und Entscheidungen heran.
Beklemmung aus dem Alltag
Der Film nutzt einen vertrauten Ort, die U-Bahn, als Schauplatz für Verunsicherung. Gerade die scheinbar nüchternen Gänge, Durchgänge und Wiederholungen können dadurch bedrohlich wirken. Die Handlung setzt weniger auf eine weitläufige Außenwelt als auf die klaustrophobische Erfahrung, keinen eindeutigen Ausweg zu finden.

Genki Kawamura, Hirase Kentaro und Keisuke Imamura werden in den Senderdaten als Regisseure genannt. Zum Ensemble gehören Kazunari Ninomiya, Yamato Kôchi, Naru Asanuma, Kotone Hanase, Nana Komatsu und Hikakin. In den Rollendaten werden unter anderem ein verlorener Mann, ein gehender Mann, ein Junge, eine Schülerin und die Partnerin des verlorenen Mannes aufgeführt.
