Re: Klippenspringen – Im Rausch der Höhe bei Arte
Die Reportage begleitet Menschen, die sich aus großer Höhe ins Wasser stürzen. Im Mittelpunkt stehen Risiko, Training und die Frage, wie Social Media den Sport prägt.
Die Reportage „Re: Klippenspringen – Im Rausch der Höhe“ läuft am Mittwoch, 28. Oktober, um 19:40 Uhr auf Arte. Sie blickt auf eine Szene, in der spektakuläre Sprünge und persönliche Grenzen eng beieinanderliegen. Eine weitere Ausstrahlung ist für Donnerstag, 29. Oktober, um 11:25 Uhr auf Arte angekündigt.
Im Zentrum steht unter anderem Sofie. Vor anderthalb Jahren kannte sie Klippenspringen vor allem aus Videos in sozialen Netzwerken, inzwischen springt sie selbst aus Höhen von bis zu zwanzig Metern. Die Reportage zeigt, wie groß die Konzentration vor dem Absprung ist und dass der Reiz der Höhe immer auch mit einem Bewusstsein für Gefahr verbunden bleibt. Ihr Freund Jonas kennt die Schattenseite aus eigener Erfahrung: Nach einer schweren Schulterverletzung kämpft er weiterhin mit einer mentalen Blockade.
Zwischen Faszination und Vorsicht
Für Sofie wird der Sommer zu einem wichtigen Schritt. Sie möchte erstmals bei einem internationalen Event springen und dort auch Personen aus der Szene treffen, die sie bislang vor allem aus dem Netz kennt. Mit dabei ist Florian, der im sogenannten Death Diving einen Weltrekord hält. Seit seinem Sprung aus rund 48 Metern gilt er als einer der bekannten Springer der Szene. Noch arbeitet er als Dachdecker, hofft aber darauf, den Sport künftig mit Unterstützung von Sponsoren ausüben zu können.
Eine andere Perspektive bringt Lionel, genannt Loulou, aus Südfrankreich ein. Mit 56 Jahren springt er regelmäßig von den Kalkfelsen bei Cassis und gibt seine Erfahrung an Jugendliche weiter. Er warnt davor, sich von aufwendig inszenierten Clips zu unüberlegten Sprüngen verleiten zu lassen. Ohne Training und Sicherheitsmaßnahmen können solche Aktionen lebensgefährlich sein. Für ihn gehört Angst zum Springen dazu – nicht als Hindernis, sondern als wichtiges Warnsignal. Zugleich arbeitet auch er an einem neuen Ziel: einem Kopfsprung aus 42 Metern, mit dem er seinen eigenen Rekord in dieser Disziplin übertreffen will.