Re: Mit Fasten gegen chronische Krankheiten auf Arte
Die Arte-Reportage begleitet zwei Frauen, die bei chronischen Beschwerden auf Fasten setzen. Im Mittelpunkt stehen Alltag, Hoffnung und medizinische Einordnung.
Die Reportage „Re: Mit Fasten gegen chronische Krankheiten“ läuft am Dienstag, 13. Oktober, um 19:40 Uhr auf Arte. Sie folgt zwei Patientinnen, die das Fasten nicht als kurzfristige Kur, sondern als wiederkehrenden Teil ihres Umgangs mit Krankheit und Schmerzen betrachten.
Martine Willot lebt in Lys im Burgund. Vor sechs Jahren wurde bei ihr Parkinson diagnostiziert. Als die Symptome ihren Alltag stärker beeinflussten, entschied sie sich für regelmäßiges Heilfasten: alle fünf Wochen eine Woche lang, meist in den eigenen vier Wänden. Wenn es möglich ist, fastet sie zudem einmal im Jahr unter ärztlicher Begleitung in einer privaten Klinik am Bodensee. Sie ist überzeugt, dass ihr dieses konsequente Ritual hilft. Seit Beginn des Fastens habe sie keine spürbaren Schübe mehr erlebt; nach den Fastenphasen seien ihre Symptome jeweils für zwei Wochen ausgeblieben.

Zwei Wege, ein gemeinsames Ziel
Auch Vinia Deutsch sucht nach Erleichterung. Die Friseurin leidet unter chronischen Schulterschmerzen und Arthrose, was ihren Berufsalltag stark belastet. Durch Saftfasten bemerkte sie vor einigen Jahren, dass Schmerzen nachließen und Beweglichkeit zurückkehrte. Seitdem greift sie immer wieder darauf zurück, wenn die Beschwerden zu stark werden.
Nun lässt sich Vinia in einer Berliner Klinik behandeln, wo Scheinfasten Teil der Therapie ist. Sie hofft, Entzündungen zu verringern und ihren Arbeitsalltag besser bewältigen zu können. Die Reportage zeigt sie und Martine im Alltag sowie während ihrer Fastenzeiten und stellt dabei die Frage, welche Linderung möglich ist und wie Ärztinnen und Ärzte die Methoden einordnen.
Neben den persönlichen Erfahrungen erklärt die Sendung auch den Unterschied zwischen Heilfasten und Scheinfasten. Eine weitere Ausstrahlung ist am Mittwoch, 14. Oktober, um 11:25 Uhr auf Arte geplant.