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Re: Quallen-Flut im Mittelmeer auf Arte

Die Reportage blickt auf die starke Ausbreitung von Quallen an französischen Küsten und fragt nach Ursachen, Folgen und möglichem Nutzen.

Quallen gehören zu den ältesten Lebewesen der Erdgeschichte: Schon vor fast 650 Millionen Jahren schwebten sie durch die Ozeane, lange bevor es Fische gab. Die Reportage „Re: Quallen-Flut im Mittelmeer“ läuft am Mittwoch, 21. Oktober, um 19:40 Uhr auf Arte und richtet den Blick auf ein Phänomen, das Badegäste ebenso betrifft wie Forschende.

An den französischen Küsten treten inzwischen gut sechzig Quallenarten auf. Für Menschen am Strand ist das vor allem dann spürbar, wenn es zu den äußerst schmerzhaften Stichen kommt. Die Sendung zeigt, dass Ärzteteams an der französischen Mittelmeerküste die Betroffenen versorgen und damit ganz unmittelbar mit den Folgen der Quallen-Flut zu tun haben.

Ökologisches Warnsignal im Meer

Die Ausbreitung wird in der Reportage als Alarmsignal beschrieben. Klimawandel und Verschmutzung der Meere begünstigen die Verbreitung der Tiere. Auch die Überfischung spielt eine Rolle, weil viele Fische Quallen fressen und damit natürliche Gegenspieler fehlen können. Zusammengenommen schaffen diese Entwicklungen Bedingungen, unter denen Quallen besonders gut bestehen.

Zugleich erinnert die Sendung daran, wie anpassungsfähig diese Tiere sind. Quallen haben große Massensterben überlebt und gelten als Überlebenskünstler der Meere. Forschende untersuchen deshalb verstärkt, wie sie leben, sich fortpflanzen und ausbreiten. So soll besser verstanden werden, warum die Schwärme nicht nur im Mittelmeer zunehmend auffallen.

Ein weiterer Aspekt der Reportage führt in Labore: Dort wird geprüft, ob die Quallen-Flut auch einen möglichen Nutzen für die Industrie haben könnte. Damit verbindet die Sendung konkrete Beobachtungen an den Stränden mit wissenschaftlichen Fragen zur Zukunft der Meere. Eine weitere Ausstrahlung ist am Donnerstag, 22. Oktober, um 11:25 Uhr auf Arte geplant.