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Sommer auf Asphalt: Drama über Nähe und Verantwortung

Eine Fahrradkurierin wird gleich mehrfach aus ihrem sorglosen Alltag gerissen. Das Drama erzählt von Familie, Verantwortung und einem späten Neubeginn.

Arte zeigt „Sommer auf Asphalt“ am Mittwoch, 7. Oktober, um 14:00 Uhr. Das Drama aus dem Jahr 2026 läuft 92 Minuten und führt nach Hamburg, wo Les als Fahrradkurierin unterwegs ist und ihr Leben möglichst frei von festen Verpflichtungen hält.

Kurz vor ihrem 30. Geburtstag gerät diese Haltung ins Wanken. Ihr Vater Bert taucht nach langer Funkstille plötzlich vor ihrer Wohnung auf. Fast gleichzeitig erfährt Les von einer ungeplanten Schwangerschaft. Wenig später endet ein Unfall mit dem Fahrrad damit, dass ihr Arm in einer Schlinge steckt – ein Problem, wenn der eigene Verdienst unmittelbar an die tägliche Arbeit auf der Straße gebunden ist.

Sommer auf Asphalt
Foto: TMDB

Vater und Tochter auf neuem Terrain

Bert, 60 Jahre alt und eigentlich Friseur, übernimmt kurzerhand die Kurierfahrten seiner Tochter. Was zunächst wie eine praktische Notlösung wirkt, bringt Vater und Tochter wieder näher zusammen. Zwischen Alltag, Wegen durch die Stadt und unausgesprochenen Fragen entsteht vorsichtig eine neue Verbindung. Zugleich trägt Bert selbst eine schwere Nachricht mit sich: Ein Hirntumor und dessen Behandlung sind der eigentliche Grund für seine Reise in die Hansestadt.

Regie führte Simon Ostermann, das Drehbuch stammt von Brix Vinzent Koethe und Wolf Schmid. In den Hauptrollen sind Mala Emde als Les und Christoph Maria Herbst als Bert zu sehen. Zum Ensemble gehören außerdem Aaron Hilmer, Gina Haller, Jenny Schily, Moritz Führmann und Danilo Kamperidis.

Sommer auf Asphalt
Foto: TMDB

„Sommer auf Asphalt“ verbindet eine sommerliche Grundstimmung mit ernsten Themen: Entfremdung, Krankheit, Schwangerschaft und die Frage, wie viel Verantwortung ein Mensch übernehmen kann oder will. Der Film setzt dabei auf leise Annäherungen statt auf große Gesten und begleitet zwei Menschen, die nach Jahren der Distanz neu lernen müssen, einander Platz im eigenen Leben zu geben.