Tiere vor der Kamera: Sommer auf Eis am Dalton Highway
Eine Tierdoku führt in den kurzen arktischen Sommer: entlang einer rauen Schotterstraße, über Gebirge und durch eine Landschaft voller Wildtiere.
„Tiere vor der Kamera – Highway in die Eiszeit – Sommer auf Eis“ läuft am Sonntag, 18. Oktober, um 19:00 Uhr auf Dokusat. Die Tierdoku ist als Episode E45 angekündigt und nimmt den Dalton Highway in den Blick, eine Strecke, die im Sommer alles andere als bequem wirkt.
Die Route führt über mehr als 670 Kilometer von Fairbanks bis weit in die hohe Arktis zu den Ölfeldern von Prudhoe Bay. Statt einer glatten Fernstraße steht eine raue Schotterpiste im Mittelpunkt, die durch eine abgeschiedene Landschaft verläuft und den Reisenden viel abverlangt. Genau diese Bedingungen machen den Reiz der Dokumentation aus: Der Weg selbst wird zum Zugang zu einer Region, die nur für kurze Zeit im Jahr ein ganz anderes Gesicht zeigt.
Arktischer Sommer in der Tundra
Ernst Arendt und Hans Schweiger begleiten die Reise über das Brooksgebirge. Im kurzen arktischen Sommer verändert sich die Tundra sichtbar: Wo Kälte und Weite das Bild prägen, entsteht für eine begrenzte Zeit eine farbige Pflanzenwelt. Die Dokumentation beschreibt diese Landschaft nicht als Kulisse, sondern als Lebensraum, in dem sich die Tiere an extreme Bedingungen angepasst haben.
Vor die Kamera kommen unter anderem Moschusochsen, Caribou, Grizzlybären und Erdhörnchen. Die Auswahl zeigt die Bandbreite der Tierwelt in dieser nördlichen Region, ohne den Blick von der Umgebung zu lösen. Gerade das Zusammenspiel aus Schotterstraße, Gebirge, Tundra und Tierbeobachtung macht den Film zu einer ruhigen Reise durch ein außergewöhnliches Gebiet.
Regie führt Ernst Arendt, der gemeinsam mit Hans Schweiger auch als Begleiter dieser Fahrt genannt wird. Wer Naturdokumentationen mit klarer geografischer Verortung schätzt, findet hier eine Sendung über eine Landschaft, deren Schönheit eng mit ihrer Abgeschiedenheit und dem kurzen arktischen Sommer verbunden ist.