Die Rumba-Therapie
Originaltitel: Rumba la vie
Film · 2022
Der desillusionierte, rauchende Schulbusfahrer Tony Quentin überdenkt nach einem Herzinfarkt sein Leben. Ganz oben auf der Liste: seine Tochter Maria kennenlernen, die er als Kleinkind im Stich gelassen hat. Nach über zwanzig Jahren Funkstille sucht er seine Ex-Freundin auf und erfährt von ihr, dass Maria als Tanzlehrerin in Paris arbeitet. Tony setzt sich in den Zug und steht schon bald vor seiner erwachsenen Tochter – doch traut sich nicht, ihr zu offenbaren, wer er ist. Stattdessen beschließt er, an ihrem Tanzkurs teilzunehmen. Doch in den lässt Maria nur talentierte Tänzerinnen und Tänzer. Also fragt Tony seine Nachbarin Fanny um Nachhilfe. Da sie auch nicht tanzen kann, bringen sich die beiden anhand von Internetvideos selbst verschiedene Schritte bei. In seinem Regiedebüt „Liebe bringt alles ins Rollen“ (2018) inszenierte sich Franck Dubosc als schmieriger Womanizer, der vorgibt, im Rollstuhl zu sitzen, um Frauen rumzukriegen. In seiner zweiten Regiearbeit spielt er nun erneut die Hauptrolle – als Vater, der vorgibt, ein begeisterter Tänzer zu sein, um seine Tochter „rumzukriegen“. Das Ergebnis ist ein amüsanter Wohlfühlfilm mit charmanten Momenten, dem es jedoch an Tiefgang und Biss fehlt. Zu leicht fällt der eher unsympathischen Hauptfigur alles in den Schoß, zu sauber löst sich jeder Konflikt in Luft auf.
Sendetermine
- Läuft in den nächsten Tagen nicht.