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Drop – Tödliches Date

Film · 2025

Nach seinem Zeitschleifen-Horror „Happy Death Day“ widmet sich Regisseur Christopher Landon einem modernen Internet-Phänomen: den Memes. Diese weitverbreiteten Bilder mit humorvollen, oft sarkastischen Sprüchen bekommt die von ihrer letzten Beziehung noch immer traumatisierte Violet nämlich von einer anonymen Nummer während eines Dinner-Dates in einem schicken Nobelrestaurant geschickt. Lustig ist an diesen Memes allerdings wenig: Sie beinhalten Anweisungen, die Violet auszuführen hat. Tut sie es nicht, stirbt ihr Sohn. Da die Meldungen per Dropbox verschickt wurden, muss der Absender ebenfalls im Restaurant sitzen. Violet versucht, ohne dass ihr Date etwas mitbekommt, den Drahtzieher ausfindig zu machen. Da kommt ihre größte Anweisung: Sie bekommt eine Ampulle mit tödlichem Gift zugespielt und soll diese ihrem Date ins Getränk kippen…. Mühelos kitzelt Landon aus der Prämisse, die klassische Spannungsmuster in die technische Lebenswelt der 2020er übersetzt, tolle Szenen heraus, in denen Meghann Fahy als leidgeplagte Adressatin der bösen Memes zur Höchstform aufläuft. Das ist inhaltlich nicht immer allzu logisch oder schlüssig, aber mit so viel Verve und visionären Kameratricks umgesetzt, dass das Zuschauen selbst die reine Freude ist. Dass einer Frau das Leben über ihr Smartphone zur Hölle gemacht wird, ist hinter all der Spritzigkeit auch eine topaktuelle Auseinandersetzung mit der zunehmenden sozial akzeptierten Hypertransparenz im 21. Jahrhundert, in der wir Menschen immer gläserner geworden sind.

Sendetermine

  1. Läuft in den nächsten Tagen nicht.

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