Fences
Film · 2017
Für Denzel Washington war seine dritte Regiearbeit ein langjähriges Traumprojekt. Er und seine Film-Ehefrau Viola Davis spielten schon 2010 am Broadway in einer Revival-Inszenierung des mit dem Pulitzer-Preis gekrönten Stücks „Fences“ (1985) von August Wilson (1945–2005). Viele Jahre bemühte sich Washington um eine Übertragung auf die Leinwand, und zwischendurch sah es so aus, als würde das Projekt auf der Kippe stehen. Mit kleinem Aufwand wurde der Film im Jahr 2016 dann realisiert und heimste vier Oscar-Nominierungen ein. Davis gewann den Oscar und den Golden Globe als Beste Nebendarstellerin. „Fences“ erzählt die Geschichte des Afroamerikaners Troy Maxson, der in den 1950er-Jahren in Pittsburgh als Müllmann arbeitet. Früher träumte er von einer Karriere als Baseballspieler, was ihm aufgrund seiner Hautfarbe nicht vergönnt war. Jetzt hat er ein Haus gekauft, in dem er sich mit seiner Familie behaglich einrichtet. Doch insgeheim ist Troy noch immer überzeugt, dass die Ungerechtigkeiten des Lebens ihn weiterhin einschränken: Warum sonst darf nie ein Schwarzer am Steuer der Müllautos sitzen? Zudem geht er seinen Sohn Cory an, der auch von einer Karriere als Athlet träumt. Der Film ist streng theaterhaft inszeniert und spielt fast ausschließlich an einem einzigen Schauplatz, dem Hinterhof der Familie.
Sendetermine
- Läuft in den nächsten Tagen nicht.