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Sendung · 2026

Bayerns Autoindustrie gerät zunehmend ins Schleudern. Was lange als wirtschaftlicher Motor des Freistaats galt, steckt inzwischen in einer tiefen Krise. Schwächelnde Nachfrage, sinkende Gewinne, der zunehmende Konkurrenzdruck aus China und die enormen Kosten für den Wechsel zur Elektromobilität setzen Hersteller und Zulieferer immer stärker unter Druck. Besonders spürbar sind die Auswirkungen in Ingolstadt. Bei Audi stehen bis 2029 deutschlandweit bis zu 7.500 Arbeitsplätze auf der Streichliste. Doch die Krise macht nicht an den Werkstoren der großen Hersteller halt. Auch zahlreiche Zulieferer müssen reagieren. Bosch plant beispielsweise, in Nürnberg rund die Hälfte der Arbeitsplätze abzubauen. Für die betroffenen Regionen geht es damit um weit mehr als einzelne Stellen. Wenn gut bezahlte Industriearbeitsplätze verschwinden, geraten auch mittelständische Unternehmen, Geschäfte und Dienstleister unter Druck. Selbst die kommunalen Haushalte könnten die Folgen zu spüren bekommen.

Sendetermine

  1. Läuft in den nächsten Tagen nicht.

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