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Orphan – First Kill

Originaltitel: Orphan: First Kill

Film · 2022

Verkehrte Welt: Als mit „Orphan – Das Waisenkind“ 2009 der Psychohorrorthriller um das adoptierte Mädchen Esther veröffentlicht wurde, war Hauptdarstellerin Isabelle Fuhrman gerade mal zwölf Jahre alt. Und spielte eigentlich eine 31-Jährige mit einer Wachstumsstörung. Von der Statur her war sie also perfekt besetzt. Für das Prequel „Orphan: First Kill“ schlüpft die mittlerweile 25-jährige Fuhrman erneut in die Rolle des Lügenkinds. Paradoxerweise verkörpert sie nun eine Esther, die zwei Jahre jünger sein soll als im ersten Teil. Das funktioniert aber auch in dieser Konstellation (mit ein paar Tricks) erstaunlich gut. Im Jahr 2007 befindet sich Lena in einer psychiatrischen Klinik in Russland – mit ihren unschuldigen Zöpfen und dem freundlichen Lächeln ein auf den ersten Blick harmloses Mädchen. Doch Lena hat es faustdick hinter den Ohren. Nach einer brutalen Flucht aus der Anstalt behauptet sie, Esther zu sein, die vermisste Tochter einer wohlhabenden amerikanischen Familie. Und führt von nun an ein unbeschwertes Leben mit ihren neuen Eltern. Das Blatt wendet sich, als ihre „Mutter“ Tricia (Julia Stiles) dem düs­teren Geheimnis von Lena auf die Schliche kommt. Regisseur William Brent Bell kennt sich aus im Kinderhorrorfach. Der Amerikaner ist vor allem für „The Boy“ (2016) und „Brahms: The Boy 2“ (2020) bekannt. „Orphan: First Kill“ ist zwar zu keiner Zeit überraschend oder beeindruckend, aber Fuhrman und Stiles entfesseln ein packendes Psychoduell.

Sendetermine

  1. Samstag 31.10. um 03:45 · RTL Zwei

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